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Foto der Helfer mit Grubenlampen vor dem Einfahren

Besuch im Erkundungsbergwerk und im Zwischenlager in Gorleben

Schöningen. Am 05.04.2013 besuchten 14 Ehrenamtliche Kameraden vom Technischen Hilfswerk (13 OV Schöningen / 1 OV Wolfsburg) das Erkundungsbergwerk und das Zwischenlager für radioaktive Stoffe in Gorleben.

Nach einer zweistündigen Fahrt inkl. eines gemeinsamen Frühstücks, wurde die Gruppe beim Pförtner des Erkundungsbergwerkes nach der Überprüfung der Anwesenden zu einem Einführungsgespräch durch einen Mitarbeiter des Erkundungsbergwerks herzlich empfangen. Vor dem Einfahren wurden die Selbstretter für den Fall eines Brandes und die Sicherheitshelme ausgegeben. Nach einem anschließenden Gruppenfoto und einer Sicherheitseinweisung ging es zum Schacht 1 und mit 10m/sec in 840m Tiefe hinab. Bei gefühlten 10°C wurden die durchzuführenden Arbeiten und die 250 Mio. alten Salzarten erläutert. Nach dem theoretischen Teil erfolgte die Befahrung, mit einem speziellen Untertagebau-Fahrzeug, des Salzstockes bis in eine Tiefe von 880m, vorbei an dem Werkstattbereich, Bohrungen für die Sprengungen und der letzten Probebohrung. Aktuell wird das Erkundungsbergwerk bis voraussichtlich 2015 nicht weiter erkundet. Der Abschluss der Führung erfolgte nach einem gemeinsamen Mittagessen in der Betriebskantine und der anschließenden Diskussionsrunde.

Zum Führungsstart des Zwischenlagers fuhr die THW Mannschaft zum Informationshaus nach Gorleben. Im Informationshaus wurde die Gruppe von einem Mitarbeiter der Firma Gesellschaft für Nuklearservice (GNS) vor einem 4,60m langen Brennelement erwartet und begrüßt. Bei der Führung, untermalt mit Filmvorträgen zu den Themen Sicherheit, Aufbau und Masse des Castors (mit 19 Brennelementen; 127 t, 5,86m hoch, Ø 2,44m), Aufbereitung von Atommüll in La Hague und das es bis 2015 keinen CASTOR-Transport nach Gorleben geben wird, sowie Informationen über Messungen von Radioaktivität und die auch in der Natur vorhanden sind. Nach zwei Stunden erfolgte die Abfahrt zur Begehung des Zwischenlagers wo neben den 113 Castoren auch mittel- bis schwachradioaktive Stoffe gelagert werden. Solche Stoffe fallen nicht nur in Kernkraftwerken, sondern auch in Forschung, Medizin und der Industrie an. Vor der Begehung in kleinen Gruppen, sind die Personalien auf Richtigkeit überprüft worden. Zum Überbrücken der Wartezeit hatte das Unternehmen einen Film über deren Arbeit auf dem Gelände und über das Einlagern der Castoren, sowie über die permanente Überprüfung der Dichtheit der Castoren vorbereitet. Das Zwischenlager bietet Platz für 420 Castoren. In einem Abstand von ca. 50m wurden den Ehrenamtlichen die Behälter, die Arbeitsschritte und die Lagerhalle erläutert. Gegen 18Uhr trat das Team vom Technischen Hilfswerk die Heimreise an.

Marko Dehning
Zugtruppfüher
marko.dehning@thw-schoeningen.de

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