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THW-Unterkunft in Schöningen, Lange Trift 1b, 38364 Schöningen, Tel. (0 53 52) 90 71 77, E-mail: info@thw-schoeningen.de
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1311 Einsatzstunden vom Ortsverband Schöningen geleistet !

(Alle Bilder können durch anklicken vergrößert werden)

Foto Nach dem Einsatz vom 18.7.02 in Essehof und am 19.7.02 für eine Gruppe in Braunschweig wurde am Morgen des 20.7.2002 um 4.30 Uhr die Funkalarmempfänger des Technischen Zuges und der Fachgruppe Infrastruktur Schöningen erneut ausgelöst,gleichzeitig wurde auch über den Computer SMS Alarm gegeben wodurch alle Helfer erreicht werden können,die ein Handy besitzen.

Einsatzauftrag :
Fahrt nach Braunschweig in die Unterkunft des Ortsverbandes um dort weitere Anweisungen zu erhalten.Dort angekommen ging es in Alarmfahrt zur Schuntersiedlung und auf den Butterberg um die Einheiten von Salzgitter und Hildesheim abzulösen,die seit 14 Stunden dort eingesetzt waren.Die Aufgaben bestanden darin:
Schuntersiedlung:
Wasserstände zu halten, insbesondere in Kellern und hinter den Sandsackwällen die auf den Strassen in Richtung der Schunter errichtet wurden.
Es wurden vom Ortsverband mehrere hundert Meter b und c-Schlauch verlegt.Es waren dort zwei Schmutzwasserpumpen und 2 Tauchpumpen im Einsatz.Weitere Pumpen waren von der Feuerwehr eingesetzt.

Erschwerend kam hinzu das auf einer Garageneinfahrt am Ortsrand die Wiese einzubrechen drohte und sie schnellstmöglichst abgefangen werden musste. Dort wurden Sandsäcke in Rekordgeschwindigkeit errichtet um die Schlammmassen zu stoppen.

Weil einige Häuser dermaßen unterspült wurden, musste dort das Pumpen aus den Kellern eingestellt werden um Schäden an der Statik zu vermeiden.Um 10.00 Uhr konnten wir dann der Einsatzleitung fallende Wasserpegel melden (1/2-1 cm pro Stunde) und die Lage entspannte sich ein wenig.

Foto Einsatzstelle Butterberg: Dort übernahm die Fachgruppe eine komplette Wohnsiedlung die nahe an der Schunter lag.Hinter den Gärten plätscherte das Wasser munter an den Häusern und drang in die Keller.

Wir übernahmen die Hausnummern 1,1b,1a,2,3,21,22,24
Einen massiven Wassereinbruch hatten man in Haus Nr.22,es war am Stärksten betroffen. Dort mussten die Türen und Fenster mit Folie und Sandsäcken versiegelt werden.Um 8.30 Uhr fiel das 30.KVA Notstromaggregat aus und es gab zum Glück einen Hausbesitzer der uns 400V-Drehstrom für die Tauchpumpen liefern konnte. Alles was Strom lieferte und Pumpen konnte war eingesetzt.

Um 18.00 Uhr wurden die Einsatzstellen und alles eingesetztes Gerät dann dem Ortsverband Wolfenbüttel übergeben, der uns für 12 Stunden dort ablöste.

Am Sonntag rückten wir wieder mit 15 Helfern wieder in unsere Einsatzstellen aus um diese wieder zu übernehmen.

Es wurden Wasserstände kontrolliert und weiter gesenkt.Zwei Schmutzwasserpumpen wurden vor Ort repariert und es zeigte sich mal wieder: Improvisation ist alles.

Um 16.00 Uhr wurde die Einsatzstelle in der Schuntersiedlung langsam zurückgebaut und die Führungstelle des Ortsverbandes mit dem Zugführer Michael Grupe auf den Butterberg verlegt. Der Gkw 1 mit dem Gruppenführer Lars Winter verblieb vor Ort und übernahm den Rückbau und weitere kleine Pumparbeiten.

Foto Auf dem Butterberg kam eine heikle Aufgabe auf den Gruppenführer Jörg Szterbin zu, Die Fällung einer Fichte in ca. einem Meter tiefen Wasser weil dieser auf ein Wohnhaus zu stürzen drohte.

Doch auch diese Aufgabe wurde zur vollen Zufriedenheit der Anwohner erledigt.Um 20 Uhr übergaben der Gruppenführer der Fachgruppe Timo Smialkowski und sein Stellvertreter Kai Boever die Einsatzstelle an den Ortsverband Helmstedt.

Am Montag fuhren wir wieder mit der Fachgruppe in das Einsatzgebiet um die Arbeiten weiter zu führen. Es wurden nur die Gärten weiter ausgepumpt weil diese in einem Tal lagen und das Wasser nicht ablaufen konnte obwohl von der Fachgruppe am Tag zuvor ein Graben gezogen wurde. Auch der NDR war mit Fernsehkamera vor Ort um Aufnahmen von den dortigen Gegebenheiten zu machen, aber Fernsehstars wurden nicht entdeckt,jedoch zufällige Statistenrollen konnte man am Abend auf N3 in Hallo Niedersachsen beobachten.

Foto Die Arbeiten wurden bis ca. 17.00 Uhr durchgeführt um den Grundwasserspiegel zu entlasten und weiteres Eindringen von Wasser in die Häuser zu vermeiden. Dann wurde diese Einsatzstelle der Berufsfeuerwehr übergeben.

Es waren insgesamt über 10 Pumpen eingesetzt die rund 60 Stunden rund um die Uhr liefen. Desweiteren wurden von rund 40 Helfern 1311 Einsatzstunden geleistet.Es wurden mit 6 Einsatzfahrzeugen 2235 km zurückgelegt. Besonderer Dank gilt der betroffenen Bevölkerung die uns trotz ihrer Lage fürstlich mit Getränken und Leckereien versorgte. Die Verpflegung in der Unterkunft nach den Einsätzen übernahm der Verpflegungstrupp des Ortsverbandes Sabine Grupe,Brigitte Grupe,Andrea Bednarz,Nicole Winter und Hans Jörg Schweimler.Ein Einsatz von zwei Köchen des Ortsverbandes war angeleiert, aber dann abgebrochen wurden.Die Koordination in der Unterkunft übernahm der Ortsbeauftragte Klaus Dieter Grupe,auf den jetzt die ganze Schreibarbeit zukommt die noch einige Tage in Anspruch nehmen wird (Freistellung der Arbeitnehmer und Einsatzberichte).


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